Luftreiniger mit UVC – saubere Luft ohne Viren und Keime

Luftreiniger mit UVC – saubere Luft ohne Viren und Keime

Wenn Sie diesen Satz zu Ende gelesen haben, dann schließen Sie einmal die Augen und erinnern sich an: den letzten Sommerregen und den Moment danach, diese saubere, klare Luft, die sooo gut tat.

Diese Luft, gereinigt und frei von Staub und Pollen ist ein Genuss, wie sauberes Wasser oder gesundes, ursprüngliches Essen und genau um das Erreichen dieses Ziels geht es in diesem Artikel, durch Wasser gereinigte und befeuchtete Luft:

· ein stärkeres Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden und durch besseren Schlaf und bessere Regenerierung (höhere Leistungsfähigkeit)

· mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben und weniger Zeit mit dem Auskurieren oder Behandeln von Krankheiten durch ein entlastetes Immunsystem

· ein sicheres Gefühl durch den Schutz von Kleinkindern und Haustieren vor Allergie- und Krankheitsauslöser

Warum tut sie so gut, diese angefeuchtete Luft?

Der menschliche Körper funktioniert am besten bei einer Luftfeuchtigkeit von ca. 40 – 60%, also im Mittel etwa bei 50%. Bei dieser Luftfeuchtigkeit funktionieren die Köperbestandteile, die über ebenfalls feuchte Oberflächen verfügen am optimalsten: – die Augen, die Nasenschleimhaut, der Rachenraum und Kehlkopf. Diese Bereiche müssen über eine besonders starke Keim-Abwehr verfügen, und dabei hilft ihnen die richtige Luftfeuchtigkeit. Auch unser größtes Organ die Haut, leidet bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit unter Reizungen, Rötungen und und manchmal sogar unter Entzündungen.

Die medizinische Phänomene trockene Augen, ausgetrocknete Schleimhäute und Stimmprobleme sind besonders eng mit trockener Raumluft verbunden:

Trockene Augen: Auf der Bindehaut des Auges befindet sich eine sogenannter Tränenfilm, dessen Aufgabe darin besteht, die Oberfläche des Auges zu schützen, z.B. vor Reizungen oder Keiminfektionen. Dieser Tränenfilm wird auch durch die Luftfeuchtigkeit im Raum beeinflusst, niedrigere Luftfeuchtigkeit lässt den Tränenfilm schneller verdunsten. Wird der Tränenfilm dann durchlässig, wird auch der Schutz für die Bindehaut durchlässig und lässt Luftpartikel und Keime in die Bindehaut eindringen. Wir merken diese Situationen an stärkerem Augenblinzeln, schnellerem Lidschlag und Augenbrennen.

Ausgetrocknete Schleimhäute: Unser Atemsystem ist genial konstruiert, verfügt es doch mit den Schleimhäute über eine Schmutz- und Keim-Filter und noch besser über Selbstreinigungsfunktion, denn das spezielle Körpergewebe, das den Atemtrakt auskleidet, transportiert Staubpartikel und Keime aus dem Atemsystem aus dem Körper heraus. Die Fließfähigkeit der Schleimhäute beeinflusst das Risiko einer Erkrankung und die Fließfähigkeit der Schleimhäute wird wiederum durch die Luftfeuchtigkeit beeinflusst.

Stimmprobleme: Unser Kehlkopf ist für unsere Stimme verantwortlich und ist im inneren ebenfalls mit einer Schleimhaut ausgekleidet. Diese Kehlkopfschleimhaut benötigt eine konstante Feuchtigkeit, um der Stimme ein gesundes Funktionieren und einen schönen Klang ohne Zeichen von Anstrengung zu geben. Die Luftfeuchtigkeit der Raumluft beeinflusst die Feuchtigkeit dieser Schleimhaut ebenfalls.

Studien zur Luftfeuchtigkeit

In einer umfangreichen zweijährigen Studie wurde vom renommierten Frauenhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO die Bedeutung und Wirkung der Luftfeuchte am Büroarbeitsplatz untersucht. Als bestätigt gilt für das Fraunhofer Institut, dass der zusätzliche Einsatz von Luftbefeuchtungssystemen einen positiven Effekt auf die Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Büroarbeiter hat. Vor einigen Jahren ergab eine weitere Studie von der US-amerikanischen Bundesbehörde für arbeitsmedizinische Forschung (National Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH)), dass Viren in feuchterer Luft weniger infektiös sind als in trockener. Das Risiko zu erkranken kann durch eine intelligente Luftbefeuchtung gesenkt werden.

Woran erkenne ich, dass trockene Raumluft die Ursache für meine Beschwerden oder die meiner Familie ist?

Eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit kann, aber muss nicht die Ursache für viele der oben genannten Beschwerden sein. Oft erkennt man den Zusammenhang daran, dass die Beschwerden turnusmäßig auftreten, z.B. immer mit dem Beginn der Heizsaison. Wenn trockene Raumluft als Ursache vermutet wird, dann empfehlen wir als erstes die tatsächliche Luftfeuchtigkeit im Raum zu messen um die Ursachen weiter zu ermitteln.

Man geht am besten also in zwei Schritten vor:

1. Schritt – Achtsam sein: Treten die Beschwerden in regelmäßigen Abständen auf, z.B. immer mit Beginn der Heizsaison?

2. Schritt – Nachmessen: Die tatsächliche Luftfeuchtigkeit in den relevanten Räumen messen und mit dem Optimum vergleichen

Wie kann ich die Luftfeuchtigkeit einfach und schnell messen?

Die Luftfeuchtigkeit zu messen ist einfach, mit einem sogenanntem Hygrometer, die es als klassische analoge oder moderne digitale Geräte für wenige Euros zu kaufen gibt, z.B. bei Amazon. Mittlerweile gibt es für moderne Smartphones Hygrometer Apps, mit denen ebenfalls die Luftfeuchtigkeit gemessen werden kann. Eine schöne Übersicht zu Hygrometer Apps hierzu findet man hier. Das Messen der Luftfeuchtigkeit erscheint etwas aufwändig, aber man erhält einen genauen Ausgangswert für die nächsten Entscheidungen: ist die Luftfeuchtigkeit tatsächlich zu niedrig und wenn ja, dann kann mit den richtigen Maßnahmen reagiert werden. Und: ein Hygrometer kostet nicht viel, ein qualitativ hochwertiger Luftbefeuchter ist schon wesentlich teurer in der Anschaffung.

Wie hoch ist die optimale Luftfeuchtigkeit im Raum?

Ein guter Richtwert: die relative Luftfeuchtigkeit (der Wert, den die Hygrometer messen) in Wohnräumen sollte zwischen 40 und 50% liegen. Dieser Wert sollte auf dem Hygrometer angezeigt werden. Bei Werten unter 40% (relativer) Luftfeuchtigkeit spricht man von trockener Luft.

Kann die Luftfeuchtigkeit im Raum auch zu hoch sein?

Ja, die Luftfeuchtigkeit in einem Raum kann auch zu hoch sein, feuchte Wände und im schlimmsten Fall die Bildung von Schimmel wären die Folge. In diesen Fällen wäre ein Luftentfeuchter die richtige Lösung und auch hier gibt es Geräte, die schädliche Mikroorganismen durch eingebaute UVC Lampen abtöten.

Wie kann ich die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöhen?

Gerade im Winter, bei niedrigen Temperaturen draußen und beheizten Räumen entsteht der Wunsch die Luftfeuchtigkeit im Raum zu erhöhen und trockene Luft zu beseitigen. Da zu dieser Jahreszeit die kalte Außenluft oft noch trockener ist, ist das Lüften kein geeigneter Weg die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Es gibt einige grundsätzliche einfache Möglichkeiten die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen (die guten alten „Hausmittelchen“), die wir kurz vorstellen:

· Lüften: Als gut gemeinter Ratschlag immer wieder zu hören, aber leider funktioniert Lüften nicht immer. Gerade im Winter ist die Luft im Außenbereich noch trockener als innen. Und beim Lüften wird dabei noch trockenene Luft in den Innenbereich gebracht. Daher funktioniert Lüften super und ist wichtig, wenn Feuchtigkeit aus dem Raum gebracht werden soll, z.B. bei Schimmelgefahr. Luftfeuchtigkeit erhöhen kann man mit Lüften nicht. Ist die Luft im Winter aus draussen kühl aber z.B. noch frostfrei, kann Lüften schon die Luftfeuchtigkeit erhöhen, aber in diesem Fall treten die Beschwerden von trockener Raumluft meist noch gar nicht auf.

· Zimmerbrunnen: Zimmerbrunnen werden viel verkauft, oft mehr als Einrichtungsgegenstand, der vielleicht auch etwas zum Wohnklima beitragen kann. Werden Zimmerspringbrunnen schlecht oder gar nicht regelmäßig gereinigt, können sie die Quelle von allergischen Reaktionen sein, davor warnen Lungenärtzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin , denn in den Wassertanks der Zimmerspringbrunnen können sich Keime ansiedeln, die dann eine allergisch bedingte Entzündung der Lungenbläschen hervorrufen können (exogen allergische Alveoloitis). Zimmerspringbrunnen mit eingebauten Entkeimern, z.B. mit Hilfe von UVC Licht wären die Lösung, diese gibt es aber (noch) nicht….

· Pflanzen: In kleinen Räumen könnte mit der Aufstellung geeigneter Pflanzen durchaus zu einer Besserung der Situation kommen. In größeren Wohnräumen wäre die Anzahl an wasserverdunstenden Pflanzen viel zu hoch um Luftfeuchtigkeitswerte anzuheben.

· Wasserbehälter auf den Heizkörper stellen oder anhängen. Das Wasser verdunstet und die Luftfeuchtigkeit wird steigen. Allerdings werden viele Behälter benötigt, um die notwendige Feuchtigkeitsmenge einzubringen. Auch diese offenen Wasserbehälter müssen regelmäßig gereinigt werden, insbesondere dann, wenn das Wasser nicht innerhalb weniger Stunden verdunstet, denn sonst Keimgefahr, siehe Zimmerspringbrunnen.

· Feuchte Wäsche aufhängen: Eine Wäscheladung enthält etwa 2 bis 3 Liter Rest-Feuchtigkeit, das entspricht der Menge an Wasser die ein kleiner Luftbefeuchter in 24 Stunden erzeugen kann. Wenn man jeden Tag wäscht und die trockene Luft in nur einem Raum vermeiden möchte, kann es in der Tat eine Verbesserung geben.

· Selbstverständlich hat aber auch die Technik auch eine geeignete Lösung parat, um die Luftfeuchte im Raum zu erhöhen. Die sogenannten Luftbefeuchter variieren nicht nur in der Größe des Geräts, sondern stehen Ihnen auch mit unterschiedlich großen Wassertanks zur Verfügung. Aber wie steht es bei den Luftbefeuchtern mit der Gefahr durch Keime?

Luftbefeuchter – ein Gerät, viele Namen

Luftbefeuchter, Luftbenebler, Luftwäscher, Luftreiniger

Luftbefeuchter und Keime

Luftbefeuchter, konnte man dazu nicht schon etwas lesen, das die gar nicht so gut sein sollen, von Keimschleudern war da die Rede … Diese Aussage stimmt und wurde bei einer Untersuchung des schweizer Variante der deutschen Stiftung Warentest festgestellt. Quelle…. Auch hier haben Lungenärzte diagnostizierte Symptome wie Fieber, Reizhusten, und zunehmender Atemnot auf Entzündungen der Lungenbläschen zurückgeführt, die als Befeuchterlunge beschrieben werden.

“ Die Befeuchterlunge: Eine Form der exogen allergischen Alveolitis, die häufig auftritt, ist die Befeuchterlunge. Hervorgerufen wird sie durch das Einatmen kleinster Wassertröpfchen, die Bakterien, Schimmel- und/oder Hefepilze enthalten. Ursprung dieser verunreinigten Wasseraerosole sind vor allem schlecht gewartete Klimaanlagen, Luftbefeuchter und Vernebler. Aber auch Zimmerspringbrunnen, Whirlpools, Beregnungsanlagen und Dampfbügeleisen, deren Wasser lange nicht gewechselt wurde, können mit allergenen Keimen kontaminiert sein.“

Quelle: https://www.allergieinformationsdienst.de

Ein ähnliches Problem wurde übrigens auch bei Wasserfiltern festgestellt. Dort waren es die Aktivkohlefilter in den Wasserfiltern in deren feinen Poren sich Keime ansiedelten. Einige Wasserfilterhersteller haben darauf reagiert und Silber-Ionen in die Akktivkohle-Filter zugegeben, die nach einiger Zeit dann an das Trinkwasser abgegeben werden. Keine schönen Beispiele, es betrifft aber nur einen Teil der im Markt befindlichen Geräte.

Hochwertige und empfehlenswerte Luftbefeuchter verfügen über eingebaute Wasserentkeimung mit UVC.

Denn der Wassertank ist die potentielle Keimquelle, wenn Wasser bei hohen Temperaturen lange steht siedeln sich automatisch Bakterien an und vermehren sich dort. Doch in modernen Luftbefeuchtern sind UVC Lampen im Wassertank eingebaut (übrigens auch in modernen Wasserfiltern, Aquarienfiltern, Teichfiltern oder Poolfiltern), die das dort befindliche Wasser keimfrei halten und eine Vermehrung von Bakterien und Viren unmöglich machen. Keimfreie Luftbefeuchter existieren also, man muss sie nur kennen.

In diesem Artikel werden ausschließlich Luftbefeuchter mit UVC vorgestellt, da diese aus unserer Sicht der einzige wirksame Schutz gegen Bakterien und Viren darstellen und die positiven Effekte der Luftbefeuchter in den Vordergrund treten lassen.

Doch wie funktionieren diese Luftbefeuchter mit UVC eigentlich und was macht die UVC Lampe dabei?

Eine Lampe in einem Luftbefeuchter, das klingt erstmal komisch, wozu eine Lampe im Wassertank, damit man im Dunkeln etwas sehen kann??

Nein, das beschriebene UVC Licht hat eine ganz andere Eigenschaft als „normales“ Licht, es hat eine desinfizierende, keimtötende Wirkung. Werden Keime mit diesem Licht bestrahlt sterben sie ab und können sich nicht weiter vermehren. Was Keime sind und welche Keime im Wasser vorkommen erfährt man im Artikel: Was sind Keime?

UVC Licht wird weltweit zur Entkeimung von Wasser eingesetzt, in Krankenhäusern, in Swimmingpools oder auch in Trinkwasseranlagen, immer dann wenn Keime bekämpft werden sollen und keine chemischen Mittel eingesetzt werden sollen oder chemische Mittel nicht mehr helfen (z.B. bei Antibiotika-resistenten Keimen). Schon gewusst: die größte UVC Desinfektionsanlage für Wasser der Welt sorgt dafür, dass die Einwohner von NEW YORK CITY jeden Tag mit keimfreien Trinkwasser versorgt werden. Einen interessanten Artikel hierzu findet man in der New York Times.

Luftbefeuchter – ein Name, aber unterschiedliche Techniken, was sind die Unterschiede?

Es gibt frei Grundtypen von Luftbefeuchtern, jedes angebotene Gerät kann einem dieser Typen zugeordnet werden. Da jeder Typ Vor- und Nachteile hat, stellen wie alle drei Typen von Luftbefeuchtern mit den besagten Vor- und Nachteile (auch im Hinblick auf mögliche Keimbelastungen im Betrieb) kurz vor:

Luftbefeuchter gibt es in den Grundtypen (die drei „V´s“):

· Vernebler/Zersteuber (meist Ultraschall-Geräte)

· Verdunster (kalter Dampf)

· Verdampfer (warmer Dampf)

Vernebler: Sie arbeiten mit Ultraschall um Wasser so in Schwingungen zu versetzten dass sich winzige Wasserteilchen lösen und als feiner Nebel vom Gerät aufgegeben werden und in den Raum transportiert werden und so die umgebende Luft befeuchten.

Verdunster: Arbeiten nach dem Prinzip der Kaltverdampfung, der klassischen Verdunstung. Auch hier entstehen Wasserteilchen die in den Raum abgegeben werden und die Luft befeuchten.

Verdampfer (Dampfluftbefeuchter): Hier wird das Wasser erwärmt bis zum Siedepunkt und es bildet sich Wasserdampf, der aus dem Gerät austritt. Das Prinzip kennt man vom Wasserkocher oder einem Topf auf dem Herd: Wird Wasser erhitzt, wird es ab ca. 100°C gasförmig und es entsteht Wasserdampf. Da für das Erhitzen viel Energie benötigt wird, verbrauchen diese Verdampfer am meisten Energie. Schaut man technisch noch etwas genauer auf die Geräte, dann können Elektroden-Verdampfer von Heizelemente-Verdampfer unterschieden werden.

Was ist beim Kauf eines Luftbefeuchters entscheidend?

Auf der einen Seite die Ausgangssituation: Wie groß ist der Raum und wie trocken ist die Luft, auf der anderen Seite die Leistung des Luftbefeuchters: viel Wasser kann der Luftbefeuchter in welcher Zeit in den Raum abgeben (weiter unten gehen wir dann noch auf anderen wichtige Merkmale ein, wie Größe Wassertank, Timer usw.)

Wählen Sie nach Zimmergröße
Idealerweise sollte die Innenfeuchtigkeit 30 bis 50 Prozent betragen. Aber ohne Befeuchtungsunterstützung kann diese Menge im Winter auf 10 Prozent sinken. Kalte Luft hält weniger Feuchtigkeit und trocknet bei Erhitzung durch Öfen oder Holzfeuer noch mehr aus.
Um die Luftbefeuchtergröße zu bestimmen, die Sie benötigen, messen Sie die Quadratmeterzahl des Raumes. Abhängig von der Größe, die Sie benötigen, können Sie eine Reihe von Befeuchterstilen kaufen. Um die richtige Entscheidung zu treffen, müssen Kompromisse bei Effizienz, Lärm und Komfort eingegangen werden.
Kleine Luftbefeuchter, für Räume bis zu 300 Quadratmetern
Medium Luftbefeuchter, für Räume von 300 bis 499 Quadratmetern
Für kleine und mittlere Räume sind Tisch- oder tragbare Luftbefeuchter am wenigsten teuer, aber ihre kleinen Tanks erfordern häufiges Nachfüllen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Wasserhahnhöhe den Nachfülltank aufnimmt.
Große Luftbefeuchter, für Räume von 500 bis 999 Quadratmetern
Konsolenmodelle sind größer als Tischplatten und können auch von Raum zu Raum bewegt werden. Ob Verdunstungs- oder Ultraschallgeräte, Konsolenbefeuchter erzeugen viel feuchte Luft.
Ultraschall-Luftbefeuchter sind leise, weil sie den üblichen Ventilator für einen vibrierenden Zerstäuber handeln. Einige Tischgeräte mit warmem Nebel machen wenig oder gar keinen Lärm, außer leichten kochenden und zischenden Geräuschen.
Extra-große Luftbefeuchter, für Räume 1.000 Quadratfuß oder mehr
Für große Bereiche sollten Sie ein stilles Ultraschall-Konsolenmodell kaufen. Alternativ kaufen Sie ein Verdunstungsmodell und platzieren Sie es weg von Schlafbereichen. Der größere Tank einer Konsole benötigt weniger Nachfüllungen, kann jedoch schwierig zu manövrieren sein. Verdunstungsmodelle sind auch deutlich lauter als Ultraschallmodelle.

Worauf sollte man beim Kauf eines Luftbefeuchters noch achten?

Beim Kauf eines Luftbefeuchters wird auch das Design des Gerätes eine Rolle spielen, aber die grundsätzlichen Funktionen der Geräte sollten nicht aus den Augen verloren werden, und ausschlaggebend für den richtigen Kauf sein: Das Gerät was am besten zur Raumgröße und den Platzanforderungen passt sollte ausgewählt werden, darüber hinaus sind die folgenden Eigenschaften aus unserer Sicht von Bedeutung:

Einfach zu säubern

Der Schlüssel zur Aufrechterhaltung eines ordnungsgemäß funktionierenden Luftbefeuchters ist einfach: Halten Sie ihn sauber. Sie wollen also eine, die leicht zu pflegen ist. Entwässern, spülen und trocknen Sie es jeden Tag. Wöchentlich alle sichtbaren Rückstände mit Essig entfernen, mit einer Bleichlösung nach den Anweisungen des Herstellers desinfizieren und gründlich ausspülen. Machen Sie dasselbe vor und nach der Lagerung Ihres Luftbefeuchters für die Saison. Die Quintessenz ist: regelmäßige, häufige Reinigung ist ein Muss, um sicherzustellen, dass die Feuchtigkeit, die es ausgibt, sicher ist zu atmen. (Siehe die Ergebnisse unserer Reinlufttests.)

Benutzerfreundlichkeit

Ein Tisch- oder Konsolenbefeuchter sollte leicht zu bewegen und zu reinigen sein. Der Tank sollte leicht unter Ihrem Badezimmerhahn passen. Bei Verdunstungsmodellen sollte der Docht einfach und kostengünstig zu ersetzen sein. Achten Sie auf benutzerfreundliche Bedienelemente und deutlich sichtbare Anzeigen von Luftfeuchtigkeit und Einstellungen.

Humidistat

Einige Luftbefeuchter verfügen über einen Hygrostat, der das Gerät bei Erreichen einer voreingestellten Luftfeuchtigkeit abschaltet. Modelle ohne Hygrostat können die Luftfeuchtigkeit so stark erhöhen, dass sie Kondensation an den Fenstern verursacht. Wenn Sie kein Modell haben, sollten Sie ein separates Hygrometer kaufen, um die Luftfeuchtigkeit zu überwachen.

Timer

Sie können einige Tisch- und Konsolenmodelle so programmieren, dass sie zu einer bestimmten Zeit eingeschaltet werden, damit Ihr Raum zu Hause die richtige Luftfeuchtigkeit hat. Aber diese Bequemlichkeit könnte ein Problem darstellen: Wasser, das stundenlang im Tank steht, kann Mikroben züchten, wenn Sie den Luftbefeuchter zwischen den Anwendungen nicht gründlich trocknen.

Feuchteres Raumklima verhindert zudem, dass Schleimhäute wie die Nasenschleimhaut austrocknen. Das ist wichtig, weil zu trockene Schleimhäute ihre Aufgabe in der Keimabwehr des Körpers nur schlecht erfüllen können. Nicht zuletzt sinken beim Niesen ausgestoßene winzige Tröpfen voller Viren in feuchterer Raumluft schneller zu Boden. In trockener verdunstet dagegen das Wasser und die Viren verharren länger im schwebenden Zustand, sodass sie häufiger eingeatmet werden.

Können Luftbefeuchter Keime verbreiten?

Kurz gesagt: Ja. Befeuchtungsgeräte können nicht nur Viren bekämpfen. Bisweilen verbreiten Luftbefeuchter die Keime eher, statt sie zu beseitigen. Das gilt allerdings nicht für jeden Befeuchter in gleichem Maße. Ein relativ hohes Risiko besteht bei Verneblern. Der von ihnen erzeugte feine Nebel trägt relativ häufig Keime mit sich, die dann von Menschen im Raum eingeatmet werden.

Sehr niedrig ist das Risiko dagegen bei einem Verdampfer. Er tötet Krankheitserreger durch die hohen Temperaturen ab, die er fürs Verdampfen des Wassers benötigt. Einer seiner Nachteile: Verdampfer verbrauchen im Vergleich zu den anderen Geräten viel Energie, weil sie ja relativ hohe Temperaturen erzeugen müssen. Ihr Betrieb ist also vergleichsweise teuer.

Irgendwo zwischen beiden liegen Verdunstungsgeräte, sofern sie nicht mit zusätzlicher Technik für die Entkeimung ausgerüstet sind.

Bei ausreichend guter Pflege ist das Risiko gering, dass sie Keime in einer das Krankheitsrisiko signifikant steigenden Zahl freisetzen. Allerdings kann es passieren, dass sich an Bestandteilen wie den Filtern und im Wasser Erreger bilden, die mit dem verdunsteten Wasser in die Luft gelangen. Deshalb gibt es für Verdunstungsgeräte Technik zur Entkeimung, die das Risiko freigesetzter Keime gefahrlos machen.

Das Zauberwort heißt Entkeimung

In modernen Luftbefeuchtern zur Kaltverdunstung wie dem B 300 von Brune verhindern heute Techniken wie die UV-Entkeimung weitestgehend ein Eindringen von Keimen in die Umgebungsluft. Dass UV-Licht Krankheitserreger abtötet, ist wissenschaftlich erwiesen. So gab es zum Beispiel 2012 Berichte über eine Studie, die von einem Team rund um Deverick Anderson von der Duke University in Durham durchgeführt worden ist. Das Team hat in Zimmern eines Krankenhauses getestet, wie die Bestrahlung mit UV-Licht auf Proben von drei verschiedenen Keimen wirkt. Das Ergebnis war deutlich und eindrucksvoll: Die Anzahl lebensfähiger Keime sank durch das UV-C Licht um rund 98 Prozent.

Ursache für die Wirksamkeit der UV-Entkeimung soll eine schädigende Wirkung der UV-Strahlen auf Nukleinsäuren der Mikroorganismen sein. Dadurch verlieren die Organismen ihre Fähigkeit, sich zu reproduzieren und Körper zu infizieren.

Deshalb kann UV-Entkeimung zur Hygiene beitragen und deswegen gibt es für natürlich auch Luftbefeuchtungsgeräte passende UV-Technik. Sie ist für den Menschen harmlos, befreit die ins Gerät einströmende Luft sowie die Filter mit UV-Licht von Keimen und dient zugleich der Wasserentkeimung.

Aktivkohle kann ebenfalls hilfreich sein.

Ebenfalls der Keimabwehr dienen Aktivkohlefilter für Luftbefeuchtungsgeräte. Aktivkohle ist ein sehr feinporiges Material und besitzt dadurch eine sehr große innere Oberfläche. Berücksichtigt man die innen liegenden Oberflächen sämtlicher Poren, kann ein Gramm Aktivkohle durchaus eine Gesamtoberfläche von 1.000 m² besitzen. Zugleich sind Aktivkohlefilter so fein, dass sie nicht einmal Viren durchlassen. Die Erreger lagern sich in den Hohlräumen der Aktivkohle ab. Mit einem Aktivkohlefilter verhindert der Luftbefeuchter deshalb, dass Keime in die Umgebung gelangen.

Sowohl die Luft- und Wasserentkeimung durch UV-Licht als auch der Einsatz von Aktivkohlefiltern kann bereits alleine für eine gesunde Luftbefeuchtung sorgen. Nochmals ein Plus für die Hygiene bietet aber der Einsatz eines Befeuchters, der beide Techniken enthält. Er entfaltet alle Vorteile der Luftbefeuchtung für die Hygiene und reduziert zugleich in einem besonders hohen Maße das Risiko einer Keimbelastung durch das Gerät.

Wichtig bleibt auch die Pflege der Geräte

Trotz aller Technik bleibt es natürlich wichtig, die Reinigungs- und Pflegehinweise für die jeweiligen Geräte zu beachten. Aufwändig ist die Pflege im Allgemeinen nicht. Aber das, was empfohlen wird, sollte man befolgen. Für das Profigerät, den Luftbefeuchter B 500 Professional von Brune, empfiehlt die Gebrauchsanleitung zum Beispiel unter anderem eine monatliche gründliche Reinigung des Geräts sowie das Ersetzen eines optional eingebauten Aktivkohlefilters alle drei bis vier Monate.

Wer diese Zeitintervalle einhält, leistet mit dem Befeuchter einen wertvollen Beitrag zur Hygiene im Haus und muss sich über Keime in der Atemluft keinerlei Gedanken machen.

Vorteile und Nachteile im Überblick

In der folgenden Übersicht werden die drei Luftbefeuchter-Varianten mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen noch einmal gegenübergestellt:

Verdunster

Verdampfer

Vernebler

Stromverbrauch:

Minimal

Hoch

Gering

Befeuchtung:

Niedrig

Sehr hoch

Hoch

Überfeuchtung:

Nein

Möglich

Möglich

Hygiene:

Belastung möglich

Keine Belastung

Belastung möglich

Reinigung:

Regelmäßig

Regelmäßig

Häufig

Preis:

Niedrig

Hoch

Mittel

Trockene Nase und Rachen, juckende Augen, schuppige Haut?!

Der Grund: trockene Raumluft – die Lösung ein Lufbefeuchter!

Luftfeuchtigkeit messen – wie?

Welche einfachen Tricks gibt es die Luftfeuchtigkeit zu messen?

Wie teuer sind Luftbefeuchter?

Wie laut sind Luftbefeuchter?

Wie viel Strom verbrauchen Luftbefeuchter?

Wo stellt man einen Luftbefeuchter am besten auf?

Luftbefeuchter im Schlafzimmer?

Luftbefeuchter im Kinderzimmer?

Luftbefeuchter den ganzen Tag?

Einen Luftbefeuchter kaufen, aber welchen?

Luftbefeuchter getestet?

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Was passiert bei zu trockener Luft?

Trockene Luft und Schleimhäute?

Wie wirkt trockene Luft auf die Atemwege?

Trockene Luft als Ursache für Erkältungskrankheiten?

Kann ich trockene Luft messen?

Wie kann ich trockene Luft messen?

Was sind einfache, günstige Möglichkeiten, trockene Luft zu vermeiden?

Welche Arten von Luftbefeuchtern gibt es?

Was kosten Lufbefeuchter?

In welchen Räumen sollten Luftbefeuchter aufgestellt werden?

Wie oft muss das Wasser nachgefüllt werden?

Was passiert bei Kalkhaltigem Wasser?

Trockene Luft und ihre Auswirkung auf die Gesundheit

Trockene Luft begünstigt die Verbreitung von Grippeviren und anderen Krankheiten

Trockene Luft in geschlossenen Räumen ist vor allem in Wintermonaten ein großes Problem – und wird von vielen Menschen als unangenehm empfunden. Besonders empfindliche Menschen können durch zu trockene Luft krank werden. Der Grund: Je trockener die Luft, desto mehr Staubpartikel schwirren durch die Raumluft – es fehlt das „Staubbinde-Element“ Wasserdampf! Staubpartikel agieren als Basisträger für Luft-Schadpartikel: Bakterien, Virenund Mikroorganismen gelangen mit jedem Atemzug in unseren Körper!

Der menschliche Körper benötigt ein gewisses Maß an permanenter Auseinandersetzung mit diesen Mikro-Partikeln – sonst könnten wir keine Abwehrkräfte aufbauen! Deswegen ist es auch sinnlos, zum Beispiel durch Luftvernebelung mit Wirkstoffpräparaten, sämtliche Partikel zu eliminieren – wie dies manchmal in Fernost-Staaten praktiziert wird. Diese Maßnahmen wirken zudem nur temporär: Mit dem nächsten Öffnen eines Fensters ist der Zustand wieder egalisiert.

Wesentlich ist aber, die Luftqualität und dabei vor allem die Luftfeuchtigkeit – auf einen optimalen Wert zu konfigurieren, um dem Körper ein Höchstmaß an Aktivkraft zu gewähren, und der Entstehung von Schadpartikeln keinen weiteren Vorschub zu leisten!

Trockene Luft ist nicht der unmittelbare Auslöser von Krankheiten, aber die Auswirkung der trockenen Luft auf die Gesundheit ist nachvollziehbar: Die Aktivität von Grippeviren nimmt bei niedrigen Luftfeuchtewerten überproportional zu. Deswegen ist erklärbar, warum es im Winter – bedingt durch die trockene Luft – eine höhere Gefahr von Grippe-Epidemien gibt als im Sommer.

Eine Forderung von Gesundheits-Experten: Es wäre volkswirtschaftlich sinnvoller, in präventive Maßnahmen zur Lufthygiene-Befeuchtung trockener Luft am Arbeitsplatz und in Schulen zu investieren, als Grippeimpfungen und Arbeitsausfälle finanzieren zu müssen. Jährlich entsteht der Wirtschaft und den Gesundheitsträgern ein Schaden von hunderten Millionen Euro durch Grippe – und erkältungsbedingte Personalausfälle und deren Behandlungskosten! Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass jedes Jahr mehreren hundert Personen an den Folgen von Grippe sterben…

Durch optimal befeuchtete Luft wird die Grippeviren-Aktivität reduziert und die Leistungskraft und Immunabwehr wird gestärkt. Die allgemeine Resistenz gegenüber Erkältungs-Krankheiten wird wesentlich verbessert! Bei zu trockener Luft allerdings, werden Krankheitssymptomeverstärkt, und belasten den Körper zusätzlich:

· Reizhusten

· Staubbelastung der Atmungsorgane

· Allergieauslöser

· Feinstaubbelastung steigt

· Augenreizungen

· Trockener Mund und Rachen

· Schleimhäute trocknen aus und die Immunkraft sinkt. Der Körper wird zum Angriffsziel für Viren und Bakterien.

· Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen

· Hautprobleme

Schleimhäute und Augenschleimhäute trocknen durch die Heizungsluft und Klimaanlagen aus. Haben Sie schon einmal beobachtet, wie oft Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz unwillkürlich an die Augen fassen? Erkältungs-Bakterien, die an der Hand haften gelangen über die Augenflüssigkeit in den Körper…

Trockene Luft, was kann die schon anrichten?

Mehr als Sie im ersten Moment vielleicht denken.

Und eben weil trockene Luft so unangenehme und sogar gesundheitsschädliche Folgen haben kann, stellen immer mehr Menschen einen Luftbefeuchter in ihren Wohnräumen auf.

Die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen kann z.B. vor Erkältungen schützen und falls es schon zu spät ist kann sie dabei helfen die Erkältung schneller wieder los zu werden.

Aber eine hohe Luftfeuchtigkeit schützt auch vor anderen Begleiterscheinungen zu trockener Luft wie trockene Augen, Reizhusten, spröde Haut.

Meine Empfehlung und einer der besten Luftbefeuchter die Sie aktuell bekommen können ist der Philips Luftbefeuchter HU4813/10*.

Besonders für Menschen mit bestehenden chronischen Erkrankungen wie Asthma oder starken Allergien kann ein Luftbefeuchter bei trockener Luft ein echter Segen sein.

Alles was Sie sonst zu Luftbefeuchtern wissen müssen, erfahren Sie in meinem großen Ratgeber.

Warum und wann wird die Luft so trocken?

Wann die Luft besonders trocken wird ist schnell beantwortet: Im Winter.

Die Frage nach dem warum ist dabei etwas umfangreicher, denn gerade im Winter kommen mehrere Faktoren zusammen die eine unangenehm trockene Raumluft begünstigen.

Den größten Einfluss auf die Luftfeuchtigkeit in einem Raum hat nicht, wie viele annehmen, die Heizung, sondern tatsächlich die Luft selber. Kalte Luft kann nämlich deutlich weniger Wassermoleküle aufnehmen als warme Luft.

Nehmen wir mal an, Sie lüften Ihre Wohnung bei einer Außentemperatur von etwa 0° C, dann strömt die kalte Luft, die nur wenig Feuchtigkeit tragen kann, in die Räume und wird von den Heizkörpern erwärmt.

Die nun erwärmte Luft könnte zwar mehr Wasser aufnehmen, aber dafür muss die Feuchtigkeit zugeführt werden, denn von alleine kann die Luft sie nicht produzieren.

Um es etwas anschaulicher zu erklären können Sie sich die kalte Außenluft als ein kleines Glas und die warme Innenluft als ein großes Glas vorstellen.

Das kleine Glas ist bei einer geringen Menge Wasser bereits voll bzw. gesättigt.

Gießt man nun die Menge Wasser aus dem kleinen Glas in das große Glas, ist es nicht zur Hälfte gefüllt.

Stellen wir die fehlende Feuchtigkeit nicht mit Hilfe von Luftbefeuchtern oder auch Unmengen Zimmerpflanzen zur Verfügung sinkt die relative Luftfeuchtigkeit in unseren Wohnräumen immer weiter.

Wenn es nun ein sehr trockener und kalter Winter wird, dann sind ohne Vorkehrungen sogar Werte von nur 10% relativer Luftfeuchtigkeit in Räumen möglich, wobei es so drastisch meistens nicht wird.

Werte bei etwa 30% Luftfeuchtigkeit sind allerdings keine Seltenheit und dann sind die bekannten Symptome wie trockener Husten, brennende Augen, häufige Erkältungen und gereizte Schleimhäute schnell zur Stelle.

Was neben der Luft selber ebenfalls zu trockener Luft beiträgt sind unsere Heizungen.

Heizkörper sind warm, je nach Außentemperatur fast sogar heiß und versetzen die Luft in Bewegung. Beides führt dazu, dass die ohnehin schon trockene Luft noch stärker austrocknet und zusätzlich Staub durch die Luft gewirbelt wird.

Das ist übrigens auch der Grund warum es so viele Luftbefeuchter mit der zusätzlichen Funktion der Luftreinigung zu kaufen gibt.

DAS PHÄNOMEN HEIZUNGSLUFT

Was genau versteht man eigentlich unter trockener Luft? Ist es nicht vielmehr von Vorteil, wenn es drinnen schön trocken ist, während es draußen regnet und schneit? Die klare Antwort: Nein! Natürlich sollte die Raumluft nicht tropisch feucht sein, doch zu trockene Raumluft ist ebenso unangenehm. Der richtige Weg liegt in der Mitte. Luftfeuchtigkeit bezeichnet generell den Anteil von Wasserdampf in der Luft. Luft besteht neben Stickstoff, Sauerstoff, Kohlendioxid und weiteren Gasen zu einem Teil eben auch aus Wasserdampf. Die wenigsten Menschen wissen, dass dieser gasförmige Wassergehalt unter anderem vom Luftdruck und von der Temperatur abhängig ist: Je wärmer die Luft ist, umso mehr Wasser kann sie speichern. Kalte Luft hingegen enthält nur wenig Wasser, ist also trockener als warme. Wenn diese trockene Luft sich durch die Fußbodenheizung erwärmt, wird sie allerdings nicht automatisch mit mehr Feuchtigkeit angereichert, denn wo kein Wasser ist, kann die Luft auch keines aufnehmen. So entsteht die bekannte warme, aber trockene Heizungsluft.

Die ideale Luftfeuchtigkeit

Was ideal bzw. optimal ist kommt zwar auch immer auf Sie persönlich und Ihr Empfinden an aber es gibt natürlich einige Werte zur Orientierung.

Das Umweltbundesamt zum Beispiel empfiehlt eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60%, während die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde ziemlich genau 50% Luftfeuchtigkeit, also genau die Mitte, empfiehlt.

Studien haben gezeigt, dass die meisten Menschen sich bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60% am wohlsten fühlen.

Zumindest in einem Punkt sind sich die meisten Fachleute einig, unter 30% sollte die Luftfeuchtigkeit in den Räumen nicht sinken, sonst drohen Reizungen der Haut, Schleimhäute und Atemwege.

Allergiker und Asthmatiker sollten sich am oberen Ende der empfohlenen Feuchtigkeit also 60% bewegen, denn so ist es für die Lunge am angenehmsten, das kann ich z.B. auch aus eigener Erfahrung so bestätigen.

Zu hoch sollte die Luftfeuchtigkeit aber auch nicht sein, denn ab 60% aufwärts steigt die Gefahr der Schimmelbildung. Besonders im Winter, wenn sich die Feuchtigkeit an den kalten Wänden niederschlägt, besteht diese Gefahr.

Befeuchtungsmethoden im Überblick

Ganz grundsätzlich gibt es drei verschiedene Methoden wie Sie die Feuchtigkeit in Ihren Räumen verbessern können. Es gibt die Verdunster, Verdampfer und die Vernebler bzw. Zerstäuber.

Verdunster

Einen Verdunster hat vermutlich jeder von uns schon einmal gesehen. Sie hängen oft an Heizungen und sind aus Keramik gefertigt.

Es gibt aber auch Verdunster die durch Ventilatoren und spezielle Matten im Inneren deutlich effektiver sind als eine Schale mit Wasser.

Der größte Nachteil dieser einfachen Luftbefeuchter aus Keramik ist die geringe Wirkung. Im Grunde können Sie auch einfach Ihre frisch gewaschene Wäsche im Zimmer aufhängen oder nach dem Duschen die Tür offen lassen um denselben oder sogar einen besseren Effekt zu erzielen.

Um einfach nur ein wenig das Raumklima zu unterstützen eignen sich die Verdunster trotzdem. Falls Sie aber wirklich darauf angewiesen sind die Luftfeuchtigkeit stark und langanhaltend zu erhöhen würde ich Ihnen zu einer der anderen beiden Varianten der Raumbefeuchtung raten.

Verdampfer

Um richtig schnell richtig viel Feuchtigkeit in die Luft zu bekommen, können Sie entweder einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen oder ganz einfach auf einen Verdampfer setzen.

Das Prinzip, ist dasselbe wie beim Topf mit kochendem Wasser, denn durch Wärme wird hier das Wasser verdampft und in die Raumluft abgegeben.

Verdampfer habe n trotz ihrer Effektivität zwei Nachteile, die man kennen sollte, wenn man mit so einem Geräte arbeiten möchte.

Zum einen ist der Energieverbrauch vergleichsweise hoch. Immer wenn Wärme produziert wird ist viel Energie notwendig, so auch bei dem Verdampfern.

Der zweite Nachteil ist, dass sie keine Auftstellen-und-Vergessen-Lösung sind. Die Gefahr, den Raum zu überfeuchten und so Stockbildung oder sogar Schimmelbefall zu begünstigen ist sehr hoch und man muss immer mit einem Hygrometer die Luftfeuchtigkeit im Auge behalten.

Eine Wissenschaft ist das alles aber nicht, denn viele der besseren Verdampfer regulieren die Betriebszeiten selber und kontrollieren die Luftfeuchtigkeit mit eingebauten Hygrometeren. Trotzdem sollte man immer auch selber einen Blick auf das Raumklima haben, wenn man so ein Gerät zuhause hat.

Vernebler bzw. Zerstäuber

Die am häufigsten anzutreffenden Luftbefeuchter sind Vernebler oder wie sie auch oft genannt werden, Zerstäuber.

Diese Geräte sind kosteneffizient, erzeugen keine Wärme und haben trotzdem einen gute Befeuchtungsleistung.

Um das Wasser zu zerstäuben wird Ultraschall verwendet. Durch die Schwingungen entstehen feinste Tröpfen die an Nebel erinnern und entweder durch einen Trichter an Luft abgegeben werden oder sogar mit einem kleinen Ventilator weggeblasen werden.

Kombiniert mit dem oft günstigen Anschaffungspreis könnte man eigentlich denken, dass sie die besten Luftbefeuchter sind.

Aber auch die Zerstäuber haben ihre Nachteile.

Zum einen müssen Sie aufpassen, wo Sie die Geräte aufstellen, denn der feuchte Nebel schlägt sich schnell an zu nahen Wänden oder Möbeln nieder. Der zweite und viele wichtigere Punkt ist die Hygene, denn das Wasser wird nicht erhitzt und eventuell enthaltene Keime und Bakterien werden über den Nebel im Raum verteilt.

Vernebler sind die mit Abstand reinigungsintensivsten Luftbefeuchter.

Vorteile und Nachteile im Überblick

In der folgenden Tabelle finden Sie die wichtigsten Punkte zu den Geräten und können direkt vergleichen, welche Bauweise für Sie am ehesten in Frage kommt.

Tipps zur Auswahl (Komfort, Raumgröße)

Man könnte zwar denken, dass Luftbefeuchter egal welcher Bauweise ja alles dieselbe Funktion haben und sich deswegen kaum unterscheiden, weit gefehlt…

Wenn Sie auf der Suche nach einem passenden Luftbefeuchter sind gibt es einiges zu bedenken und beachten.

Leistung

Der wichtigste Punkt ist die Befeuchtungsleistung. Logisch eigentlich, denn ein kleiner Ultraschall Luftbefeuchter der auf maximal 30 qm ausgelegt ist, wird Ihnen nicht dabei helfen die Luft einer ganzen großen Wohnung zu verbessern.

Auf der anderen Seite kann ein zu leistungsstarkes Gerät schnell zu viel für einen kleinen Raum sein und diesen deutlich überfeuchten.

Achten Sie also auf jeden Fall auf die Angaben zur Raumgröße und Leistung für das jeweilige Gerät.

Hygrostat

Ein Hygrostat reguliert das Gerät selbstständig und sorgt so dafür, dass der Raum ganz automatisch auf einer voreingestellten Luftfeuchtigkeit gehalten wird.

Ein extrem praktisches Feature das aber oft erst bei teureren Geräten zu finden ist.

Zwingend erforderlich ist ein Hygrostat aber nicht, ich habe einfach ein günstiges Hygrometer mit im Raum stehen.

Weitere Komfortfeatures

Um einer zu starken Befeuchtung vorzubeugen muss es nicht zwingen ein Luftbefeuchter mit Hygrostat sein. Es reicht oft auch ein Timer, der das Gerät nach einer eingestellten Zeit abschaltet.

Für eine einfach Bedienung, auch auf Entfernung, können Sie nach einem Luftbefeuchter mit Fernbedienung Ausschau halten.

Eine weitere Eigenschaft die einen höheren Bedienkomfort verspricht ist ein großer Tank. Ein Luftbefeuchter mit einem kleinen Tank muss sehr häufig nachgefüllt werden und um dies zu verhindern eignet sich ein großer Wassertank am besten.

Düftöle

Die meisten Luftbefeuchter sind nicht auf den Betrieb mit Duftölen ausgelegt, sie dienen einzig dem Zweck, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.

Wollen Sie die Räume mit Duftölen zu einer kleinen Wellness-Oase machen, dann eignet sich ein Diffusor oder auch Aroma-Diffusor* besser.

Sind Luftbefeuchter gesundheitsschädlich (Bakterien)

Luftbefeuchter, das sind doch alles Bakterienschleudern und blasen den ganzen Dreck, Bakterien und Viren in die Luft…

Die Aussagen halten sich leider immer noch sehr hartnäckig.

Das schlimme ist, dass sie theoretisch sogar stimmen, aber!

Keime und Bakterien entstehen im Wasser dann, wenn es steht und genug Zeit hat. Im Sommer dauert es ungefähr zwei Wochen, bis sich eine ernstzunehmende Bakterienpopulation gebildet hat und im Winter dauert es erheblich länger.

Kein Luftbefeuchter arbeitet zwei Wochen oder mehr mit demselben Wasser.

Alles in allem, sind Sie am sichersten, wenn Sie die Reinigungsvorgaben der Hersteller befolgen und das Wasser regelmäßig erneuern oder austauschen.

Luftbefeuchter die lange unbenutzt gestanden haben, wollten in jedem Fall vor der Inbetriebnahme gereinigt werden.

Zusätzliche Filter in den Geräten sind oft sogar ein Risiko. In erster Instanz verhindern sie zwar, dass Stoffe mit in die Luft abgegeben werden aber es können sich in den Filtern sehr leicht Bakterien ansammeln oder Feuchtigkeit zurück bleiben.

Wenn Sie also ein Luftbefeuchter mit einem speziellen Filter benutzen sollten Sie hier besonders auf die regelmäßige und vorschriftsmäßige Reinigung achten.

Tipps zur Reinigung

Die regelmäßige und richtige Reinigung von Luftreinigern ist aus zwei Gründen wichtig.

Zum einen kann Kalk, der sich im Gerät ablagert dafür sorgen, dass der Luftbefeuchter nicht mehr ordentlich arbeitet und noch viel wichtiger ist, dass regelmäßiges Reinigen und desinfizieren der Bildung von Bakterien vorbeugt.

Sicherheitshinweis: Ziehen Sie bitte unbedingt das Kabel von der Steckdose bevor Sie mit der Reinigung beginnen.

Im Grunde sollte das jedem klar sein, aber es gibt immer wieder Leute die denken es würde auch mit eingestecktem Gerät gehen, immerhin arbeitet der Luftbefeuchter ja mit Wasser.

Die Reinigung selber ist kinderleicht.

Es gibt zwar jede Menge Empfehlungen und spezielle Reinigungszusätze ich persönlich setze aber auf Wasser, dem etwas Essig beigefügt wird.

Etwa ein Schnapsglas Essigessenz auf einen Liter Wasser reicht für eine normale Reinigung aus.

Besonders wichtig ist es den Wassertank gründlich zu säubern so wie alle weiteren in der Reinigungsanleitung empfohlenen Teile.

Sollten Sie mal etwas hartnäckigere Ablagerungen entdecken können Sie den Essig etwas höher konzentrieren und einfach eine zeit lang einwirken lassen.

Wenn sich der Luftbefeuchter nach einiger Zeit nicht mehr richtig reinigen lässt, dann sollten Sie das Gerät ersetzen, denn Bakterien fühlen sich in den spröde gewordenen Oberflächen besonders wohl.

Grundsätzlich ist die Reinigung eines Luftbefeuchters schnell passiert und wenn Sie es regelmäßig machen das beste Mittel gegen Ablagerungen und Bakterien.

Den Luftbefeuchter richtig aufstellen

Verdunster gehören auf oder an die Heizung, denn so beschleunigt sich der Verdunstungsprozess. Stehen sie nur so im Raum dauert es erheblich länger und die Verdunster haben so gut wie keinen Einfluss auf das Raumklima.

Ein bisschen anders ist es bei Verdampfern. Sie sollten nicht zu nahe an Wänden oder Möbeln stehen, denn der Wasserdampf sollte sich frei im Raum verteilen können. Steht er zu nah an einem Sofa oder einer Wand wird diese mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nass werden.

Bei den Verdampfern kommt noch dazu, dass sie mit Wärme arbeiten und so eine hohe Verbrennungsgefahr für Kinder und Haustiere besteht. Also immer außer Reichweite von Kinderhänden aufstellen.

Vernebler arbeiten nicht mit Wärme, also besteht auch keine Gefahr sich zu verbrennen. Was diese Geräte allerdings sollten ist relativ frei stehen, denn auch hier besteht die Gefahr, dass sich der feuchte Nebel an Wänden oder Möbeln niederschlägt.

Bei Geräten die mit Wasser arbeiten ist es immer Sinnvoll eine glatte Oberfläche für die Aufstellung zu nutzen, es kann ja immer mal passieren, dass etwas daneben geht.

Ist ein Luftbefeuchter sinnvoll oder nicht? (Fazit)

Das ist wohl die Frage der Fragen oder etwa nicht?

Und ich kann sie Ihnen leider nicht pauschal beantworten.

Trockene Luft kann sehr unangenehme Symptome wie Nasenbluten oder Reizhusten auslösen und auch dazu führen, dass eine Erkältung leichtes Spiel hat. Trockene Schleimhäute können unseren Körper einfach nicht ausreichend schützen.

Falls Sie im Winter keine der Symptome, die auf trockene Luft hinweisen, bei sich oder Ihrer Familie entdecken und sich auch sonst wohl fühlen, dann wird es wohl keinen Grund geben ein solches Gerät anzuschaffen.

Ist aber das Gegenteil der Fall und kaum, dass die Heizung läuft, werden Sie von Husten, brennenden Augen und trockener haut gequält, dann sollten Sie auf jeden Fall mal die relative Luftfeuchtigkeit in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung messen.

Der Grenzbereich liegt bei etwa 30%, darunter sollte die Luftfeuchtigkeit für empfindliche Menschen nicht liegen, lieber etwas höher.

Sie können einen Luftbefeuchter aber auch einfach kurzfristig bei Erkältungen einsetzen, denn auch hier hilft er die Schleimhäute zu befeuchten und die Erkältung schneller abklingen zu lassen.

Ein Luftbefeuchter ist also auf jeden Fall ein sinnvolles Gerät und für mich als Asthmatiker und Allergiker im Winter nicht mehr wegzudenken.

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Umfangreiche Aspekte der Thematik „Luftbefeuchtung“ finden Sie im folgenden Textfeld und weiteren Links auf unserer Homepage.

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Das „optimalen Befeuchtungssystem“ wird in verschiedenen Foren kontroversiell diskutiert. Von der Empfehlung, nasse Tücher auf die Heizung zu legen, bis hin zur Meinung, dass Dampfbefeuchter unproblematisch betrieben werden können, reichen die Ratschläge.

Jedes Luftbefeuchter-System für Büro und Wohnräume hat mehr oder weniger große Vor- und Nachteile. Die wichtigsten Befeuchtungsmethoden sind in den folgenden Kapiteln zusammengefasst:

· Passive Luftbefeuchtung

· Aerosol-Luftbefeuchtunsgeräte

· Luftbefeuchter mit direkter Feuchteimplementierung

Passive Luftbefeuchtung

· Lüften

· Feuchte Wäsche auf der Heizung

· Wasserbehälter am Heizkörper

· Zimmerbrunnen

· Pflanzen zur Feuchtigkeits-Anreicherung

Lüften

Keine geeignete Methode zur Feuchtigkeitskonfiguration!
Obwohl dies in einigen Foren immer wieder zu lesen ist ……
Im Gegenteil — gerade im Winter ist die Luft im Außenbereich sehr trocken. Wird diese beim Lüften in den Raum eingebracht, sinkt der Raumfeuchtewert noch weiter! Lüften ist wichtig — Zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit aber gänzlich ungeeignet!

Feuchte Wäsche auf der Heizung

Äußerst geringe Effizienz, da eine Wäscheladung gerade einmal 2 bis 3 Liter Rest-Feuchtigkeit freisetzen kann. Eine zu geringe Menge also, um einen Wohnraum ausreichend zu befeuchten. In der Praxis müsste jeden Tag mehrmals Wäsche gewaschen werden, um die trockene Luft nicht nur zeitweilig, sondern konstant zu erhöhen!

Zudem besteht bei dieser unkontrollierten Feuchtigkeitsfreisetzung die Gefahr der kurzzeitigen Überbefeuchtung — Schimmelbildung in Fensterlaibungen können die bedenkliche Folge sein!Außerdem bleibt unbeachtet, dass durch das Abdecken der Heizkörper und Verlust der Strahlungswärme eine Erhöhung der Heizkosten zwangsläufig die Folge ist!

Wasserbehälter am Heizkörper

Geringe Wirkungsweise.
Zudem wird das Wasser auf Temperaturen erwärmt, die das Entstehen von Legionellen und Bakterien begünstigen!

Zimmerbrunnen

Zimmerbrunnen sind zwar attraktive Wohnaccessoires — aber ein System mit äußerst bedenklichem Wirkungsgrad und möglicher Gesundheitsgefährdung (Legionellenbildung und Keimabgabe)!

Pflanzen zur Feuchtigkeits-Anreicherung

In kleinen Räumen könnte mit der Aufstellung geeigneter Pflanzen durchaus zu einer Besserung der Situation kommen. In größeren Wohnräumen wäre die Anzahl an wasserverdunstenden Pflanzen viel zu hoch um Luftfeuchtigkeitswerte anzuheben.

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Aerosol-Luftbefeuchtungsgeräte

Luftbefeuchter im Aerosol-Verfahren werden jene Systeme bezeichnet die Wasser in Form von Nebel / Dampf an die Raumluft abgeben:

· Ultraschallbefeuchter

· Vernebler

· Zerstäuber

· Verdampfungsbefeuchter

Ultraschallbefeuchter + Vernebler + Zerstäuber

Endotoxine im Wasserbehälter bzw. an den Sprühdüsen der Luftbefeuchter führen bei mangelnder Reinigung permanent zu einer Belastung – vor allem im Büro und Wohnraum ein gesundheitliches Risiko.
An den feinen Sprühnebelpartikel können sich frei schwebende Staubpartikel, Bakterien und Luftverunreinigungen festsetzen.
Die Wassertröpfchen sind „lungengängig“ und werden beim Einatmen tief inhaliert.
Allergische Reaktionen können die Folge sein und das sogenannte Befeuchterfieber auslösen.

Verdampfungs-Luftbefeuchter

Bei diesem Verfahren muss das Wasser erhitzt werden, bis
es verdampft. Der Stromverbrauch ist enorm (bei einem 24-Stunden-Betrieb selten weniger als kWh pro Tag = das 8-fache des Tagesbedarfs eines Kühlschranks*).

Abgesehen davon besteht bei diesem Verfahren die Problematik, dass sich Staubpartikel in der Luft an den Wasserdampf-Partikel anlegen — und ähnliche Probleme wie bei den Ultraschallverneblern entstehen!

Ein weiterer Nachteil: Der Wartungsaufwand da eine oftmalige Reinigung und der Ersatz von Entkalkerpatronen erforderlich ist.
*Quelle: Verband der Elektrizitätswerke

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Luftbefeuchter mit direkter Feuchteimplementierung

· Luftbefeuchterkassetten

· Luftwäscher – Standard

· Kaltwasserverdunster mit Rieselblock

· Rotorbefeuchter mit Luftwäscher-Funktion und Wasserentkeimung

Kaltwasserverdunster mit Luftbefeuchter-Kassetten

Ein Ventilator saugt trockene Luft in das Gerät. In einem Wasserbehälter befinden sich hygroskopische Filterblöcke, die das Wasser durch die Kapillarwirkung vom Wasserbad nach oben „ziehen“. Die trockene Luft wird über diese Filterblöcke befördert.

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Nachteil: Die im Wasserbehälter stehende Fläche der Filter ist für die Befeuchtung naturgemäß „verloren“. Somit wird die höchste Leistung erst dann erreicht, wenn der Wasserbehälter möglichst wenig Wasserstand aufweist.

Weitere Problematik ist die Filterreinigung:

· Filterkasetten verkalken relativ rasch und müssen getauscht werden.

· Im Filter lagern sich Hautschuppen, Haare, Staubpartikel ab — ausgesprochen „unappetitlich“ und keinesfalls hygienisch.

· Zur Entkeimung können nur Chemikalien, Hygienemittel oder Silberstifte eingesetzt werden.