Die Erfindung der Quecksilberdampflampe

Die Entdeckung der Quecksilberdampflampe leistete die wesentliche Grundlage für die systematische Nutzung des UVC-Lichtes. Der Berliner Physiker Martin Leo Arons erfand 1892 die Quecksilberdampflampe, damals noch unter der Bezeichnung Aronssche Röhre. Ab 1904 arbeitete er im Labor der damaligen Glühlampenfabrik AEG, die Martin Leo Arons Erfindung ab 1907 unter dem Namen „Dr. Arons-Quecksilberdampflampe“ vermarktete. Basierend auf der Erfindung von Martin Leo Arons forschten und entwickelten weitere Wissenschaftler an technischen Verbesserungen der Quecksilberdampflampe. Diese Phase der Verbesserungen, Effizienzsteigerungen und kostengünstigen Produktion von Quecksilberdampflampen dauerte bis in die 30iger Jahre des 20. Jahrhunderts bis zur erstmaligen Verbreitung der Technik zur Erzeugung von künstlichen UVC Lichtes an. Das Verständnis für den Einfluss des UVC Lichtes auf die DNA der Zellen entwickelte sich erst nach den 50ier Jahren des 20. Jahrhunderts, nach der Entdeckung der DNA. Die desinfizierten Eigenschaften von UVC Licht erhielten einen Aufschwung mit der zunehmenden Verwendung von Antibiotika und dem Auftreten von antibiotikaresistenten Keimen. Gleichzeitig leisten heute moderne Messtechnik und Sensorik einen großen Beitrag zur aktuellen Nutzung des UVC Lichtes mit weiterhin großem Potential. UVC Technik ist heute so preisgünstig geworden, dass sie im Haushalt für verschiedene Anwendungsbereiche eingesetzt werden kann. Die Entwicklung von UVC-LEDs könnten das nächste spannende Kapitel der Nutzung des UVC-Lichtes eröffnen.